Jetzt Anfragen!

Drag & Drop Files, Choose Files to Upload Du kannst bis zu 3 Dateien hochladen.
Edit Template
Offcanvas
Edit Template

Müde von Lesebrille?

Geniesse das Leben ohne Sehhilfe...

Mit Partnerklinik In Zürich!

Ihre Zahnkorrekturen in Istanbul

Ihre Schönheits-OP mit

Vor- Und Nachberatungen In CH!

Gesundheit von höchster Qualität

Ihre Brust-OP mit TOP Chirurgen!

Erschwinglichen Preisen

Ihre Nasenkorrektur mit feinsten Methoden zu

Sie sehen schöner aus

Mit Bauchstraffung Liposuction!

Gesundheit von höchster Qualität

Verstecken
Sie Ihr Lacheln
Nie Mehr!

Gesundheit von höchster Qualität

Erhalten Sie Ihre Haare Jetzt Zurück!

Gesundheit von höchster Qualität

Sie Ihren Kinderwunsch In Der Turkei!

Patientenreview
Mein Operationsbericht und Verlauf der darauffolgenden Tage (4. bis 15. September 2024, Istanbul)- Brust-und Bauchstraffung & 360 Grad Bodlift

Mittwoch, 4. September 2024
09:30 Uhr – Eintreffen in der Klinik:
Ich wurde um kurz nach 9 Uhr im Hotel Livinton abgeholt und zur Klinik gebracht. Der Transfer dauerte etwa 10 bis 15 Minuten, das Hotel als auch das Spital befinden sich auf der asiatischen Seite von Istanbul. Vor dem Haupteingang wurde ich von der Dolmetscherin Imran empfangen, eine 60-jährige, sehr freundliche Frau. Zusammen gingen wir zur Anmeldung, wo mein Pass ko￾piert, und einige Dokumente unterschrieben wurden. Der Empfang informierte uns, dass das Zimmer noch gereinigt wird und es etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde dauern würde. Doch bereits nach wenigen Minuten wurden wir abgeholt und konnten das Zimmer beziehen. Das Zimmer im Spital war sehr schön und gross, es hatte zwei Räume und zwei Badezimmer und ähnelte einer Suite. Die Zimmerfarben waren dunkelblau und Holz, was eine angenehme und behagliche Atmosphäre schuf. Ich fühlte mich dort sehr wohl. Nach einer Weile kam Prof. Dr. Kayiran zu mir direkt ins Zimmer, begrüsste mich und machte nochmals Fotos. Er markierte die Operationszonen auf meinem Körper und stellte am Schluss die Klimaanlage auf 20,5 Grad ein. Er erklärte, dass eine kühle Raumtemperatur nach der Opera￾tion wichtig sei, um Nachblutungen zu vermeiden. Gegen 12 Uhr wurde ich in den OP-Saal ge￾bracht.

22:00 Uhr – Aufwachen im Aufwachraum:
Ich erwachte um 22 Uhr, fror stark und zitterte. Der Eingriff, der ursprünglich 6 Stunden dauern sollte, hatte sich auf 9 Stunden ausgedehnt. Prof. Dr. Kayiran führte ein 360-Grad-Bodylifting durch, bevor er sich der rechten Brust widmete, wo er versucht hatte, das zuvor besprochene Fibroadenom zu entfernen. Dieses war jedoch so gross (5.5×2.7×2 cm / 13.7 g), dass es nicht vollständig entfernt werden konnte. Prof. Dr. Kayiran setzte zunächst ein 300-Gramm-Implantat in die rechte Brust ein, musste dieses jedoch wieder entfernen, da die Blutzirkulation beein￾trächtigt war. Der Kreislauf war zusammengebrochen, und um keinen Druck auf die Brust auszu￾üben, wurde das Implantat entfernt. Anschliessend versorgte er die linke Brust und beendete die Operation. Während der Operation habe ich viel Blut verloren und eine Bluttransfusion erhalten, auch einen Katheter wurde mir beigeführt. Prof. Dr. Kayiran kündigte an, mich am nächsten Mor￾gen über die Details zu informieren.

Donnerstag, 5. September 2024
03:00 Uhr – Komplikationen:
In der Nacht bemerkte ich, dass die rechte Brust stark blutete. Das Pflegepersonal informierte Prof. Dr. Kayiran, der telefonisch bestätigte, dass alles im normalen Bereich sei. Die Blutungen wurden weiterhin überwacht. Die Kommunikation mit dem Pflegepersonal war mit Google Trans￾late was zu meinem Erstaunen sehr gut klappte.

05:00 Uhr – Weitere Untersuchung:
Erneut wurde Prof. Dr. Kayiran kontaktiert, und es wurden Bluttests durchgeführt. Prof. Dr. Kayiran bestätigte erneut, dass die Ergebnisse an der Grenze aber noch in Ordnung seien und beruhigte mich, dass Blutungen nach solch einer Operation normal seien. Auch der Blutverdün￾ner während der Operation kann dies unterstütze

09:30 Uhr – Arztbesuch mit Herr Gökhan İzlisu:
Prof. Dr. Kayiran betrat zusammen mit dem Dolmetscher Herr Gökhan İzlisu, den ich aus der Schweiz kannte, mein Zimmer, um den Verlauf der Operation zu erläutern. Während des Eingriffs war die Blutzirkulation in der rechten Brust gestört, was die Komplikationen verursachte. Prof. Dr. Kayiran erklärte, dass ohne das Entfernen des Implantats die rechte Brust hätte, verloren gehen können. Aufgrund des hohen Blutverlusts erhielt ich eine Bluttransfusion. Trotz der Kompli￾kationen zeigte sich Prof. Dr. Kayiran optimistisch, dass sich die Situation stabilisieren würde. Die Brust wurde von einer Länge von 32 cm auf etwa 21-22 cm gestrafft, was einer Reduktion von
rund 10 cm entspricht. Ich befand mich während der Operation in keinem kritischen Zustand, benötigte jedoch wegen des Blutverlusts die Bluttransfusion. Auf die Frage, ob die Entfernung des Teil-Fibroadenoms die Komplikationen verursacht habe, antwortete Prof. Dr. Kayiran, dass dies möglich sei, aber nicht zwangsläufig der Grund sein müsse. Grosse Schmerzen hatte ich nicht – nur beim Bewegen, was ich weitgehend vermied. Das Pflegepersonal kümmerte sich hervorragend, und ich fühlte mich
in guten Händen. Am Mittag durfte ich erstmals in Begleitung aufstehen.

17.00 Uhr – Medikament Einnahme:
Ich erhielt ein Medikament zur Vorbeugung von Thrombosen und zur Blutverdünnung. Die Pflege informierte mich, dass dieses Medikament Allergien auslösen könne und ich mich bei Hautaus￾schlag, Juckreiz oder Atembeschwerden sofort melden solle. Glücklicherweise vertrug ich das Medikament ohne Probleme.
Trotz der anfänglichen Zuversicht stellte sich später am Nachmittag bei einer weiteren Untersu￾chung heraus, dass die rechte Brustwarze nicht ausreichend mit Blut versorgt wurde und sich blau verfärbte.
17:30 Uhr – Weitere Untersuchung:
Prof. Dr. Kayiran besuchte mich erneut, da ihm die Bilder meiner rechten Brust nicht gefielen. Die rechte Brustwarze wurde nicht ausreichend mit Blut versorgt und verfärbte sich blau, was darauf hindeutete, dass die oberste Hautschicht möglicherweise absterben könnte. Um dies zu verhindern, öffnete Prof. Dr. Kayiran die Naht leicht, was jedoch zu noch stärkeren Blutungen führte. Er äusserte die Vermutung, dass ich in der Nacht eine Bluttransfusion benötigen könnte, und ordnete stündliche Überprüfungen durch das Pflegepersonal an. Aufgrund dem erhaltenen Blutverdünner habe ich jetzt ein Medikament dagegen erhalten, dass die Blutungen stoppen. In der zweiten Nacht, von Donnerstag auf Freitag, kontrollierte die Pflege stündlich die rechte Brustwarze. Sie wusch sie, trug Antibiotika-Creme auf und schickte Fotos zur Kontrolle an Prof. Dr. Kayiran. Ich durfte weiterhin nicht allein aufstehen, aber die Werte blieben stabil. Prof. Dr. Kayiran erklärte auch, dass je nach Verlauf am nächsten Tag eine weitere Operation not￾wendig sein könnte. Aus Sicherheitsgründen musste ich daher nüchtern bleiben. Er war zudem verwundert, dass die Brust ringsum blutete, aber ausgerechnet die Brustwarze nicht ausrei￾chend mit Blut versorgt wurde. Solche Komplikationen seien normalerweise eher bei grösseren Gewichtsabnahmen zu erwarten, bei denen die Brust mehr als 32 cm hängte.

Freitag, 6. September 2024
11:00 Uhr – Zweite Operation:
Da sich die Durchblutung der rechten Brustwarze nicht stabilisierte, entschied Prof. Dr. Kayiran, eine zweite Operation durchzuführen. Die Atmosphäre war hektich, und ich wurde schnell in den OP-Saal gebracht, wo die Brust erneut geöffnet und überprüft wurde. Die Operation verlief plan￾mässig, und ich wurde um 13.00 Uhr zurück in mein Zimmer gebracht. Prof. Dr. Kayiran stellte während der Operation keine auffälligen Veränderungen fest und war erleichtert, dass es keine schwerwiegenden Komplikationen gab. Nach der Operation erholte ich mich schneller und fror weniger als nach dem ersten Eingriff. Ich war weiterhin unter ständiger Beobachtung, da die Situation um die rechte Brust kritisch war.
Die Brustwarze wurde nicht ausreichend mit Blut versorgt, was zu den Komplikationen geführt hatte.
21.45 Uhr – Besuch
Andy, mein Mann, besuchte mich, was mir sehr viel bedeutete. Seine Anwesenheit gab mir in dieser heraus￾fordernden Zeit sehr viel Kraft, und es tat gut, jemanden bei mir zu haben, der mir nahesteht. Der Besuch war eine willkommene Ablenkung von den medizinischen Herausforderungen, mit denen ich zu kämpfen hatte. Er blieb bis Montagmorgen bei mir, und diese Zeit hat mir sehr ge￾holfen, moralisch stark zu bleiben und positiv zu denken. Es war eine wertvolle Unterstützung während meiner Genesungszeit.
22.00 Uhr – Medikament Einnahme:
In der Nacht bekam ich am Rücken einen juckenden Hautausschlag, nachdem ich ein Medika￾ment gegen Thrombose erhalten hatte. Der Ausschlag wurde sofort mit einem Antiallergikum be￾handelt.

Samstag, 7. September 2024
Morgen – Blutungen und Untersuchungen:
Am Morgen bemerkte ich frisches Blut beim Darmausgang. Weitere Untersuchungen, darunter ein Röntgenbild, zeigten jedoch keine ernsthaften Auffälligkeiten, ausser einer erhöhten Menge Luft im Bauchraum, die nach einer solch umfangreichen Operation normal war. Prof. Dr. Kayiran vermutete, dass ich durch meine Menstruation, welche auch noch an diesem Tag begann, eben￾falls Blut verlieren könnte. Prof. Dr. Kayiran kontrollierte wieder alle Wunden und war zuversichtlich, dass sich meine rechte Brust stabilisieren würde. Es bestand jedoch die Möglichkeit, dass die oberste Hautschicht absterben könnte, was eine weitere Operation (Hauttransplantation) erforderlich machen würde.
14:30 Uhr – Bluttest:
Prof. Dr. Kayiran kam nochmals vorbei. Ein Bluttest ergab niedrige Werte, was auf eine mögliche Infektion hindeutete.
16:00 Uhr – Bluttest zur Kontrolle:
Ein weiterer Bluttest wurde durchgeführt, gefolgt von leichtem Fieber. Prof. Dr. Kayiran empfahl daraufhin eine Bluttransfusion, um den niedrigen Wert zu erhöhen.
21:10 Uhr – Bluttransfusion:
Ich erhielt einen Beutel Blut, der Prozess dauerte etwa 2,5 Stunden. Danach fühlte ich mich et￾was besser.

Sonntag, 8. September 2024
14:15 Uhr – Arztbesuch:
Prof. Dr. Kayiran zeigte sich erfreut über die Fortschritte, betonte jedoch, dass ich noch nicht entlassen werden könne, da sich die rechte Brust weiter stabilisieren müsse. Er war jedoch zuversichtlich, dass eine vollständige Erholung möglich sei. Meine Werte waren stabil, aber noch nicht ideal.

Montag, 9. September 2024
Entlassung aus der Klinik:
Am Montag wurde entschieden, dass ich ins Hotel entlassen werden kann. Prof. Dr. Kayiran liess die Drainagen jedoch nicht entfernen, da mein Körper noch Zeit zur Erholung brauchte und um weitere Beobachtungen zu ermöglichen. Ich erhielt Antibiotika und Schmerzmittel und wurde für den nächsten Tag zu einer weiteren Untersuchung einbestellt, um zu entscheiden, ob ich am Mittwoch nach Hause fliegen darf. Ich durfte immer noch nicht duschen.
13:00 Uhr – Mittagessen und Vorbereitung zur Abreise:
Um 13 Uhr erhielt ich noch mein Mittagessen, das sehr lecker war. Kurz darauf schrieb mir der Fahrer, dass er mich in fünf Minuten im Zimmer abholen würde und ich mich bereit machen sollte. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Entlassungsunterlagen oder Medikamente erhalten hatte, schrieb ich ihm zurück. Er beruhigte mich und erklärte, dass er die Medikamente bereits gekauft habe und diese im Auto seien, sodass ich mir keine Sorgen machen müsse. Während der Rückfahrt erklärte mir Imran am Telefon nochmals alle Medikamente (Antibiotike 2x täglich für die nächsten 7 Tage sowie Schmerzmittel Novalgin 2x täglich für 2 Tage, danach bei Bedarf), die ich erhalten habe.

Am Abend besuchte ich den Bosporus, wo ich am Ortaköy-Platz eine türkische Spezialität namens Kumpir ass. Es war ein wunderbarer Ausflug, auch wenn ich aufgrund meiner Erschöpfung nicht viel herumlaufen konnte.

Dienstag, 10. September 2024
10.30 Uhr – Kontrolle
Heute wurde ich pünktlich um 10:30 Uhr im Hotel abgeholt und ins Spital gebracht. Prof. Dr. Kayiran wartete bereits im Wartezimmer. Bei der Untersuchung zeigte sich der Arzt erfreut über den Zustand der rechten Brust, er sagte: „I am happy“, da sich die Brust gut erholt und vollständig gesund werden dürfte. Allerdings stellte er unterhalb des Unterleibs eine starke Schwellung fest. Aufgrund dieser Schwellung entschied er, die Drainagen weiterhin nicht zu entfernen und die Entwicklung weiter zu beobachten. Er empfahl mir, den für morgen geplanten Flug zu verschieben und noch ein paar Tage in Istanbul zu bleiben, damit er mich weiter unter Beobachtung halten kann. Prof. Dr.
Kayiran erwähnte, dass er bereits eine Patientin aus der Schweiz hatte, die aufgrund einer fal￾schen Diagnose dort nochmals operiert werden musste. Er möchte sicherstellen, dass dies bei mir nicht der Fall ist.
Trotz der Enttäuschung, morgen nicht wie geplant nach Hause fliegen zu können, fühlte ich mich weiterhin gut betreut und hatte Vertrauen in Prof. Dr. Kayran, er untersuchte mich weiterhin herzlich und kümmerte sich gut um mich, und alles war jederzeit bestens organisiert. Natürlich belastete es mich moralisch, aber meine Gesundheit hat Vorrang, und ich blieb optimistisch.

Zurück im Hotel habe ich mit Herr Serdar Kara von MedicalTravel in Bern telefoniert, der bereits von Prof. Dr. Kayiran informiert war, dass ich ein paar Tage länger in Istanbul bleiben soll. Herr Serdar Kara klärte sofort ab, ob der Flug auf Samstag oder Sonntag verschoben werden kann.
16.00 Uhr – Ausflug
Ich wollte draussen etwas essen gehen und war einfach ohne bestimmtes Ziel losgelaufen. Das war jedoch erfolglos, und ich landete schliesslich im City Istanbul Shopping, wo ich etwas für Julia, Leonie und auch für mich kaufte. Danach bestellte ich mir ungewollt zwei Menüs statt einem, meine Türkischkenntnisse lassen zu wünschen übrig. Ebenfalls hatte ich mir dort beim Coiffeur die Haare waschen lassen.

Mittwoch, 11. September 2024
Am 11. September 2024 wurde ich um 9:45 Uhr von meinem Fahrer zur Arztkontrolle abgeholt. Herr Dr. Kajan hat mich fürsorglich untersucht und die Brust als “beautiful” bezeichnet. Es ist das erste Mal seit einer Ewigkeit, dass mir ein Mann sagt, dass ich wunderschöne Brüste habe. Der Arzt war erfreut über die Erholung der Brust, die pink ist und sich gut verbessert. Ab heute darf ich wieder einen BH tragen. Die Schwellung am Unterleib ist seit gestern zurückgegangen, und eine Drainage konnte entfernt werden, während die andere noch bleiben muss. Dr. Kayiran möchte mich morgen wiedersehen, da er aber ausserhalb von Istanbul an einer Konferenz teilnimmt, wird seine Kollegin, die auch bei der Operation dabei war, die Untersuchung durchführen und mit ihm Rücksprache halten. Sobald die Drainage entfernt ist, kann ich 24
Stunden später lauwarm duschen. Am Freitag habe ich den voraussichtlich letzten Termin mit Dr. Kayiran vor meiner Heimreise am Samstag. Die Nachkontrolle findet am 5. Oktober in Zug statt. Ich fühle mich glücklich und freue mich auf mein neues Körpergefühl. Nach dem Arztbesuch ging ich direkt zur Bagdad-Gassis-Strasse, wo mich der Fahrer absetzte. Dort besuchte ich zwei bis drei Läden und trank einen kalten Kaffee. Anschliessend nahm ich vernünftigerweise ein Taxi über die Uber-App zurück zum Hotel. Ich bat den Taxifahrer, einen kurzen Umweg ans Meer zu machen, bevor es zurück ins Hotel ging. Meinen Unterbauch spüre ich, aber ich bin unsicher, ob das Gefühl vom Sitzen und Laufen kommt oder ob es innerlich, mög￾licherweise vom Darm oder durch Blähungen verursacht wird.

Am 11. September 2024 machte ich nach einer ausgiebigen Pause im Hotelzimmer mit einer Stunde Schlaf um 17 Uhr los in Richtung Süleymaniye-Moschee auf der europäischen Seite von Istanbul. Die Taxifahrt dorthin wurde von einem Fahrer namens Aslan durchgeführt, mit dem ich Nummern und Facebook-Profile austauschte.

Ich fand die Gegend sehr touristisch und flanierte durch Gassen mit Läden, trank einen Granat￾apfelsaft und kaufte viel für Andy, wie Baklava, einen Aschenbecher und Tee. Für mich selbst er￾stand ich eine Schildkröte als Erinnerung an diese besondere, wertvolle Reise. Ich lief runter an den Fluss, um die Aussicht zu geniessen, und nahm dann ein Taxi, um die Brücke zu überqueren, damit ich nicht zu Fuss gehen musste. Auch dort schaute ich mich um und genoss die Aussicht. Nach 2,5 Stunden beschloss ich, vernünftigerweise mit einem Taxi ins Hotel zurückzufahren und dort vom Room Service zu profitieren, da ich die Anstrengung spürte. Aslan schrieb mir den
ganzen Abend über und wollte mich gerne zurückfahren, aber ich blieb vorsichtig. Trotzdem unterhielten wir uns nett, hauptsächlich über Google Translate.

Donnerstag, 12. September 2024
Heute Morgen wurde ich wieder vom Transfer abgeholt und ins Spital gebracht. Frau Dr. Dennis hat mich untersucht. Den Knoten, den ich unterhalb der Brust spüre, erklärte sie mir via Telefon mit Hilfe des Herr Gökhan İzlisus als harmloses Narbengewebe unter der Haut. Die Wunden und die Brust machten einen guten Eindruck auf sie, aber leider wollte sie die Drainage heute noch nicht entfernen. Morgen habe ich erneut einen Termin, hoffentlich zur letzten Kontrolluntersuchung. Nach der Untersuchung bin ich zurück ins Hotel und habe mich für eine Stunde hingelegt, da ich in der Nacht nicht viel Schlaf bekommen hatte. Gegen halb eins nahm ich ein Taxi zum Grossen
Basar. Obwohl ich nach zwei Stunden merkte, dass ich mich schonen sollte, hatte ich grosse Mühe, ein Taxi zu finden. Es war sehr heiss, und der Verkehr war dicht. Nachdem ich über die Uber-App eine Fahrt abgebrochen hatte, fand ich schliesslich einen jungen Taxifahrer, etwa 30 Jahre alt, der mich gut unterhielt. Die Rückfahrt dauerte jedoch wegen des Verkehrs fast zwei Stunden. Zurück im Hotel habe ich mich erneut hingelegt, um mich zu erholen. Für den Abend weiss ich noch nicht, ob ich ausgehen werde, aber vielleicht finde ich noch einen Ort zum Essen. Morgen will ich unbedingt in der Nähe bleiben, um den langen Verkehrszeiten zu entgehen. Die Distanzen in Istanbul sind beeindruckend, aber auch ziemlich anstrengend.

Freitag, 13. September 2024
Morgen nach dem Frühstück fragte ich meinen Fahrer, um welche Zeit er mich abholt. Er bestätigte mir die Abholzeit um 13.30 Uhr, da der Kontrolltermin im Spital heute um 14.00 Uhr geplant sei. Ich entschloss mich daher, kurz vor dem Mittag ins Shoppingcenter zu fahren, um mir meine Haare zu waschen. Leider war das Shoppingcenter riesengross, es hiess „Aqasya“. Ich hatte mühe, einen Coiffeur zu finden, nachdem ich in der Apotheke ein paar Pflegeprodukte für die Narbenpflege gekauft hatte. Ich fragte mich, wo der Coiffeur sei, und er war direkt nebenan. Der Coiffeur wollte mir empfehlen, ein Treatment zu machen, was ich bejahte. Leider brauchte dies viel mehr Zeit, als ich mir wünschte. Nach dem Beenden des Coiffeur-Termins ging ich ins Hotel zurück, wo ich mich noch kurz umzog, und dann auch schon abgeholt wurde für meinen letzten Kontrolltermin bei Frau Dr. Denise Yoshitao. Sie hat mich sehr gut gepflegt. Letzte Drainage am Bauch rechts entfernt. Leider war der Herr Gökhan İzlisu nicht erreichbar, und sie hat mir aber viel mit Google Translate übersetzt. Ich soll alle drei Tage Fotos von der rechten Brust schicken, an welche Nummer, wird mir noch bekannt gegeben. Ich soll die Brust, wie gezeigt, pflegen und erst nach dem Duschen die Bandage wegnehmen und erneuern. Ich soll die Brust weiterhin mit Desinfektionsmitteln und Antibiotikacreme pflegen und nach dem Duschen Desinfektionsmittel auf die Wunde am Bauch rundherum auftragen. Der Bauchnabel bleibt so wie er jetzt ist. Der Grund ist die Struktur jedes Menschen, wie der Nabel bei der Operation gelegt wird. Nach dem Termin hat mich der Fahrer wieder ins Hotel zurückgebracht, wo ich einen Caramel Macchiato genoss und mich im Zimmer ausruhte, bevor ich mich auf den Weg machte, um meinen letzten Abend in Istanbul zu verbringen. Nach einer kurzen Pause im Hotelzimmer nahm ich das Uber-Taxi zum Modasil-Park. Leider war mein Ausstiegsort in der Höhe, wo es zwei Restaurants mit Aussicht auf das Marmarameer gab. Dieser Ort war jedoch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte – nicht lebendig mit Cafés, Restaurants und Shops zum Flanieren, sondern nur die beiden Restaurants. Ich versuchte vergebens, zur Promenade zu laufen, fand jedoch keinen Weg und drehte mich im Kreis. Auch ein Taxi zu bekommen, war schwierig. Es schien viel los zu sein, und da oben gab es keine stark befahrene Strasse, an der ein Taxi vorbeikam. Ich kam an meine Grenzen, machte eine Pause,
setzte mich auf das Trottoir und versuchte es noch einmal mit einem Uber-Taxi. Glücklicher￾weise bekam ich eines und fuhr mit der Hoffnung, eine belebtere Umgebung zu finden. Doch auch dort fand ich nicht, was ich suchte. Immerhin konnte ich mich ein wenig in einem Selbstbedienungscafé mit schöner Aussicht ausruhen, bevor ich wieder mit einem Uber-Taxi zurück ins Hotel fuhr. Der Ausflug war anstrengend, und mein Bauch ist stark geschwollen. Ich bin froh, um halb acht Uhr wieder im Hotel zu sein und mich für die morgige Heimreise erholen zu können.

Samstag, 14. September 2024
Ich stehe nach einer Nacht ohne viel Schlaf auf und gehe etwas frühstücken. Um neun Uhr bin ich bereit an der Hotelrezeption zur Abholung. Mein Fahrer holt mich kurz nach viertel nach neun ab. Um circa zehn Uhr komme ich am Flughafen an, gebe mein Gepäck auf und muss lange war￾ten bis zum Boarding gegen halb zwei Uhr. Es ging mir gut, jedoch habe ich mir grosse Sorgen wegen der starken Schwellung im Bauch gemacht, weshalb ich mich sehr unruhig gefühlt habe.

Der Flug verlief gut, und mit Erleichterung landete ich am Flughafen in Zürich. Andy, Leonie und Julia holten mich mit einer Rose ab. Das Wiedersehen war sehr sanft. Danach fuhren wir direkt nach Hause. Nach einer Stunde ging Andy mit den Kindern wieder nach Hause. Als ich duschen ging und Tanja mir bei der Pflege half, legte ich mich kurz ins Bett. Um halb acht, nach einer Stunde Schlaf, habe ich mir das Abendessen warm gemacht, das Andy vorbereitet hatte – Kartoffelstock und Karotten. Danach ging ich wieder ins Bett und habe viel und gut geschlafen.

Sonntag, 15. September 2024
Am Morgen meldet sich Herr Gökan endlich mit einer Sprachnachricht und beantwortet einige meiner gestellten Fragen. Ich soll ihm Fotos meines Bauches schicken, da er heute den ganzen Tag mit Frau Dr. Dennis zusammen ist. Die Steri-Strips soll ich beim Duschen schonen. Ich frage nochmals nach, ob ich sie mit wasserfestem Pflaster abdecken muss. Den Vormittag verbringe ich hauptsächlich im Bett. Oh, Andy, Leonie und Julia haben mir Mittagessen vorbeigebracht –Kürbissuppe mit Brot. Nachdem sie wieder gegangen sind, habe ich mich hingelegt und später nochmals geduscht, um meine Haare zu waschen. Ich freue mich darauf, dass meine Familie am Abend nochmals zum Abendessen vorbeischaut. Ich fühle mich auch im Spiegel wohler und geniesse es, nackt zu sein, ohne
das frühere Unbehagen.

Trotz der anfänglichen Komplikationen und der schwierigen Phasen während der Heilung bin ich
froh, diesen Weg gegangen zu sein und würde ihn jederzeit wieder wählen. Die Transformation hat nicht nur meine äussere Erscheinung verändert, sondern auch mein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gestärkt. Dieses neue Körpergefühl hat sich auch positiv auf mein Liebesleben ausgewirkt und eröffnet mir die Möglichkeit, mit meinem Körper neue, schöne Momente zu erleben.

Grüsse- M. Meier

Über MedicalTravel

MedicalTravel organisiert Ihre Behandlung in der Türkei, in Istanbul, Antalya und Izmir

Copyright© 2025 Created with Dijitalleşelim Teknoloji