My laser eye surgery in April 2011 – report from Thursday, June 2, 2011
Patientenbericht – Daniel Ege, 02.06.2011
Vor etwa sechs Jahren hatte ich erstmals den Gedanken, mir die Augen lasern zu lassen. Damals war ich noch in der Ausbildung, und finanziell war es nicht möglich, diesen Traum zu verwirklichen. Ich trug seitdem -4,25 Dioptrien mit Brille und benutzte alle Arten von Kontaktlinsen. Wer Kontaktlinsen trägt, kennt die Probleme: Immer daran denken, sie mitzunehmen, Brille im Gepäck, Schwimmen unmöglich, Sehen ohne Brille unmöglich.
Im letzten Dezember wurde das Thema wieder aktuell, da ich im April einen Jobwechsel hatte und mir einen Monat Auszeit gönnte – der ideale Zeitpunkt für eine Augen-OP. Ich informierte mich bei mehreren Anbietern und sprach mit Personen, die den Eingriff bereits hinter sich hatten; alle waren zufrieden. Als skeptischer Mensch wollte ich ein persönliches Gespräch, das mir Swisslasik gewährte. Alle meine Fragen wurden beantwortet.
Ich entschied mich für den 5. April, da eine deutschsprachige Gruppe organisiert wurde. Wir reisten am 4. April an und hatten noch Freizeit, um die Umgebung zu erkunden. Am Morgen des 5. April fand die Voruntersuchung statt, bei der entschieden wurde, ob ich operiert werden konnte. In der Schweiz hatte ich bereits eine Voruntersuchung gemacht. In Istanbul wurde festgestellt, dass meine Netzhaut noch befestigt werden musste, da Schwachstellen sichtbar waren – dies wurde sofort erledigt.
Am Nachmittag war dann die Operation geplant. Wir bekamen eine kleine Beruhigungstablette, die wir alle nötig hatten. Die OP fand in einem ruhigen, sterilen Raum statt. Ich war als Letzter dran. Trotz weicher Knie und Nervosität ließ ich alles über mich ergehen: steriles Einkleiden, Augentropfen und dann ab auf den Operationstisch.
Die Lasik-Operation selbst verursachte keine Schmerzen, nur ein unangenehmes Gefühl beim Berühren des Auges. Der Schnitt war spürbar, aber nicht schmerzhaft. Das Lasern dauerte pro Auge ca. 18 Sekunden, begleitet von einem leicht verbrannten Geruch. Besonders faszinierend war, dass ich zusehen konnte, wie die Lamelle wieder auf das Auge geklappt wurde.
Nach der OP öffnete ich vorsichtig die Augen und sah alles scharf, noch leicht neblig, aber gestochen scharf – ohne das erwartete Blendgefühl. Anschließend wurde ich in einen Ruheraum gebracht, und nach wenigen Minuten fühlte ich mich wie neu geboren. Bei der Nachkontrolle waren die Ärzte sehr zufrieden.
Zurück im Hotel konnte ich mich ausruhen, da die Nervosität sehr müde machte. Am Abend genossen wir die neue Sicht, und am dritten Tag fand die abschließende Kontrolle statt. Bereits vorher testeten wir selbst die Sehschärfe, indem wir entfernte Autonummern lasen – das Ergebnis war beeindruckend. Während des Aufenthalts mussten wir stündlich Augentropfen nehmen, was zu lustigen Situationen führte.
Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit dem Ablauf und dem Ergebnis. Heute, etwa zwei Monate später, arbeite ich wieder, treibe Sport und genieße meine neue Sehkraft. Ein kleiner Tipp: Vor der Operation keine YouTube-Videos über Augenlasern aus nächster Nähe ansehen – das macht nur unnötig nervös.
Herrlich – auf eine gute Sicht!
Daniel Ege